HimBrombeeren

Rubus fruticosus x idaeus

Taybeere, Boysenbeere, Loganbeere und Waldhimbeere 'Dorman Red'. Die klassischen Himbeeren und Brombeeren haben viele Töchter und Geschwister die ganz neue Geschmacksrichtungen in Ihren Beerengarten bringen. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die Unterschiede der verschiedenen HimBrombeeren und die dazu passenden Pflegehinweise für die Sträucher vorstellen.

Sorten

Taybeere

Taybeere Frucht am Strauch
©M. Schuppich @fotolia

Wuchsstärke: bis 4m Länge, 2,5m Höhe

Erntezeit: Juli / August

Die Taybeere ist eine besonders fruchtige HimBrombeere, mit relativ niedrigem Zuckergehalt (interessant für Diabetiker). Da Sie der Mama in Form und Größe ähnelt, wirkt sie wie eine dunkelrote Brombeere. Da die Ranken stachelig sind, wird der Strauch auch gerne als nützliche Hecke gepflanzt.

Buckingham Taybeere

Taybeere Frucht am Strauch
©M. Schuppich @fotolia

Wuchsstärke: bis 4m Länge, 2,5m Höhe

Erntezeit: Juli / August

Die 'Buckingham Tayberry' gilt als stachellose Weiterentwicklung der Taybeere. Wer keinen Platz für Palmetten-Spalier hat, kann die Triebe auch mit einem kleinen Gerüst aufrecht halten. Das Ernten wird durch die glatten Ranken gerade bei Pflanzungen auf kleinem Raum vereinfacht.

Boysenbeere

Taybeere Frucht am Strauch
©Stokaji @fotolia

Wuchsstärke: bis 4,5m Länge, 2,5m Höhe

Erntezeit: August

Bei der Boysenbeere überwiegt der Brombeeranteil in der Frucht. Die Beeren sind etwas heller als Brombeeren, aber dennoch eher schwarz als rot. Der fruchtig-beerige Geschmack ist einmalig und auch der Ertrag des kräftigen Strauches kann sich sehen lassen.

Dorman Red

Waldhimbeere 'Dorman Red'

Rubus parvifolius x Rubus idaeus

Wuchsstärke: 4 - 5,5m Länge, 2,5m Höhe

Erntezeit: Juli / August

Die Wildhimbeere 'Dorman Red' wurde nicht mit Brombeeren gekreuzt, vielmehr ist sie das Kind von Wald- und Kulturhimbeere. Ihre markanten Früchte sind klein bis mittelgroß, grobperlig und haben einen leichten Glanz – man erkennt sie aus tausenden Himbeeren heraus. Auch am Geschmack, denn 'Dorman Red' hat ein ganz ausgezeichnetes Waldbeeren-Aroma. Himbeertypisch hat sie feine Stacheln an den Ruten.


…außerdem gibt's da noch:

Blüte der japanischen Weinbeere

Japanische Weinbeere

Rubus phoenicolasius

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Pflanzenbeschreibung und Pflegeanleitung

Taybeere im Ertrag
Taybeeren zur Erntezeit; ©M. Schuppich @fotolia

Rubus Hybriden, das sind Kreuzungen aus Himbeere und Brombeere oder aus nah verwandten Pflanzenarten der selben Gattung – HimBrombeeren also. Obwohl jede Varietät ihre Eigenarten besitzt, haben sie doch viele Gemeinsamkeiten. HimBrombeeren wachsen allesamt als triebige Sträucher und tragen jede Menge leckerer Beeren an den bis zu 4m lagen, zweijährigen Ranken.

Standort

Wie die Elternarten sind auch die Himbeer-Brombeer-Kreuzungen relativ genügsam wenn es um ihren Standort geht. Meiden Sie verdichtete und staunasse Böden. In sonnigen bis halbschattigen Lagen mit regelmäßiger Wasserversorgung und humosem Oberboden gedeihen die Pflanzen am Besten.

Pflanzabstand

Die HimBrombeer-Hybriden erben zumeist den kräftigen Wuchs der Brombeeren und fruchten an bis zu 4m langen Trieben. Sie eignen sich sowohl für Kulturpflanzungen am Spalier (4m Pflanzabstand in der Reihe, 2m Reihenabstand), für Einzelpflanzungen an einem Gerüst (ca. 2,5m2) als auch für den wilden Wuchs in der Hecke (Dichtpflanzung 1,5m2).


Ein bisschen Kultur

hat noch niemandem geschadet…

HimBrombeeren wachsen gut in der dichten Hecke, an Ihrem Carport, Klettergerüst und ähnlich wie Kletterrosen auch als freistehende Einzelpflanze mit seitlichem Gerüst. Sie können es aber auch wie die Profis halten: mit einem Palmettenspalier. Himbeer-Brombeer-Kreuzungen sind mehr als nur Wildobst – sie lassen sich prima kultivieren. Der hohe Ertrag, ein gepflegtes Aussehen und optimale Fruchtqualität sind der Dank.

Palmettenerziehung schematisch

Palmettenerziehung

Die Grundlage für die Palmettenerziehung ist ein Spalier – eine Konstrunktion die sich übrigens auch als Zaun eignet.

Binden Sie die kräftigen Triebe entlang der Drähte - je eine nach links und eine nach rechts, auf drei Etagen. Quer gebundene Ranken können sich in der Länge entfalten, sind leicht zu beernten und bringen den besten Ertrag.

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